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Wie einfach die Pharmaindustrie mehr für den Tierschutz tun könnte zeigt eine Pressemitteilung von KAGfreiland

Millionen werden mit den Impfstoffen verdient. Der Einkauf von Eiern aus Bodenhaltung wäre machbar und würde kein Vermögen kosten.
Pressemitteilung KAGfreiland: 17. November 2009

Schweinegrippe-Impfstoffe für die Schweiz: mittels Käfigeiern produziert

Gegen die Schweinegrippe sind in der Schweiz die drei Impfstoffe Pandemrix (GlaxoSmithKline), Focetria (Novartis) und Celtura (Novartis) zugelassen. Pandemrix und Focetria werden mittels Hühnereiern, Celtura mittels Zellkulturen produziert.

Recherchen von KAGfreiland, der schweizerischen Nutztierschutz-Organisation, haben ergeben, dass die Hühnereier für die weltweite Impfstoffproduktion meist aus tierquälerischer Käfighaltung stammen. Die Hühner leben in engen Käfigen, stehen auf Gitterstäben, haben weder Beschäfti-gung noch Rückzugsorte und können sich kaum bewegen. Eine solche Tierhaltung ist in der Schweiz seit bald 30 Jahren verboten.

Eine alternative Impfstoff-Produktion ohne Tierleid stellt die Zellkultur-Methode dar. Celvapan (Baxter) ist in der EU zugelassen, Celtura (Novartis) sowohl in der EU als auch in der Schweiz.

KAGfreiland hat das Bundesamt für Gesundheit aufgefordert, in Zukunft nur noch Zellkultur-basierte Impfstoffe zu bestellen, wenn diese Alternative existiert. Falls von einem Impfstoff nur solcher auf Hühnerei-Basis erhältlich ist, sollen die Eier zumindest aus Boden-, besser noch aus Auslaufhaltung stammen. Es ist eine ethische Frage, ob der Mensch Millionen Tiere leiden lassen darf, obwohl es Alternativen ohne Tierleid gibt.

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