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Tierversuchskommission stoppt Affenversuche der Neuroinformatik Zürich

Die Tierversuchskommission des Kantons Zürich hat die Affenversuche an der Neuroinformatik der ETH und Uni vorläufig gestoppt, indem sie einen Rekurs eingelegt hat.
Die genaue Art der Projekte unterliegt wie immer dem Amtsgeheimnis. Aus den Stellungnahmen der beteiligten Forscher geht hervor, dass es sich um neurologische Grundlagenforschung handelt.
Bemerkenswert sind hierbei verschiedene Aspekte:

  • einerseits, dass dieser Rekurs von den Forschern selbst öffentlich gemacht wurde, indem sie sich in der Zeitschrift ‚Nature’ hierüber beklagten (weshalb wir überhaupt davon erfahren)
  • andererseits aber vor allem die Argumentation der Tierversuchskommission: sie stützt sich hierbei erstmals auf die Würde des Tieres. Etwas unglücklich ist der Begriff ‚Würde’, der von der Öffentlichkeit kaum verstanden werden wird; er steht vereinfacht gesagt für das Recht auf Unversehrtheit jedes Lebewesens.
  • Ebenso bemerkenswert ist aber auch, dass die Tierversuchskommission sich früher rein zur Überprüfung der Rechtmässigkeit aller Versuche und der Anwendung der am geringsten belastenden Versuchsanordnung berechtigt sah, währenddem sie neu offenbar auch vermehrt zum Versuchszweck und der eigentlichen Güterabwägung Stellung nimmt.
  • Auch diese Versuche werden wieder mit Nationalfonds-Geldern und somit Steuergeldern unterstützt

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