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China: Grausamste Haltung von 'Gallenbären'

Im Rahmen der Olympischen Spiele in China appelliert der VETO (Verband Tierschutzorganisationen Schweiz) für Fairplay gegenüber Tieren

China verstösst nicht nur gegen Menschenrechte, sondern auch gegenTierrechte
 
Im Rahmen der Olympischen Spiele in China appelliert der VETO (Verband Tierschutzorganisationen Schweiz) für Fairplay gegenüber Tieren 


Zürich, 24. April 2008: China macht nicht nur wegen Verstössen gegen Menschenrechte von sich reden, sondern auch wegen Gräueltaten gegenüber wehrlosen Tieren. So werden in China Hunderte, wenn nicht Tausende sogenannte «Gallenbären» gehalten.

Der VETO hat gegen diesen groben Verstoss gegen die Rechte der Tiere protestiert und die Chinesische Botschaft in Bern dazu aufgefordert, ihren Einfluss in China für mehr Fairplay gegenüber den Bären geltend zu machen. Fairplay ist nicht nur im Sport wichtig, sondern auch im Umgang mit den Tieren und der Natur.

„Gallenbären“ sind Schwarz- und Kragenbären, in deren Körper eine Kanüle eingesetzt wird, aus der täglich Gallenflüssigkeit abgezapft wird. Gallenflüssigkeit gilt in der chinesischen Medizin als ein Mittel zur Senkung des Blutdrucks und ähnlicher Beschwerden. Doch auch für kosmetische Zwecke wird Gallenflüssigkeit verwendet. Die Bären werden in Käfige gesperrt, die etwa den Ausmassen eines ausgewachsenen Tieres entsprechen. Das bedeutet, dass die Bären für den Rest ihres Lebens praktisch ohne Bewegungsmöglichkeit dahin vegetieren. "Dieses Verdauungsmittel kann heute viel einfacher, billiger und reiner chemisch produziert werden. Es ist deshalb nicht einzusehen, weshalb China nicht auf diese äusserst grausame Haltung von Tausenden von Bären verzichtet." sagt Dr. Markus Deutsch, Präsident von ATM (Ärztinnen und Ärzte für Tierschutz in der Medizin). 

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.animalsasia.org

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