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Tierversuche an Hunden und Affen - wieder werden grausame Tierversuche der Pharmaindustrie aufgedeckt.

Seit Jahrzehnten beschwichtigt die Pharmaindustrie uns mit der Versicherung, dass heute der Tierschutz vorbildlich sei...
und ebenfalls seit Jahrzehnten deckt jede neue verdeckte Reportage in Tierversuchsbetrieben unhaltbare Zustände und grausame Tierversuche auf.
Grundsätzlich versuchen wir sachlich zu sein und zeigen kaum Bilder. Diese Bilder aus dem Jahr 2019 müssen wir trotzdem zeigen, da sie auf einen Blick verständlicher darstellen, dass auch heute Tiere bei Vesuchen immens leiden, als jeder intellektuelle Text.


Die Sendung Kassensturz des Schweizer Fernsehens berichtete am 15.10.2019 über unerträgliche Tierversuche an Hunden.

Im Auftrag der Schweizer Firma Inthera Bioscience wurden in der deutschen Tierversuchsanstalt LPT Beagles einem neuen Wirkstoff  ausgesetzt.

Trotz auch für Laien sichtlichem Leiden der Tiere liess man diese ohne Betreuung und ohne sie in Anbetracht ihres Leidens frühzeitig einzuschläfern alleine leiden und langsam sterben.

Dies widerspricht klar sämtlichen Richtlinien für Tierversuche.







Es stellen sich somit viele Fragen:

- wie soll man der Pharmaindustrie vertrauen, wenn trotz vielen Versprechen regelmässig wieder unhaltbare Zustände aufgedeckt werden

- die grossen Pharmafirmen haben sich einen Ethik-Codex gegeben unter dem Namen Charta Tierschutz, unter dem Dach von Interpharma. Die hier betroffene Firma ist eine noch kleine Startup Firma, die nicht Mitglied ist von Interpharma. Bei diesen Firmen scheint man speziell gut auf die Erfüllung der Tierschutzvorschriften aufpassen zu müssen.

- vor allem aber: in unseren Augen ist eine Firma die Tierversuche im Ausland in Auftrag gibt auch für diese verantwortlich. Unseres Erachtens müsste dann diese Schweizer Firma auch als Auftraggeberin dem Schweizer Tierschutzgesetz unterstellt sein. Wir werden dies weiter abklären.

- Diese Firmen entwickeln mit neusten wissenschaftlichen Methoden neue Wirkstoffe - und führen Giftigkeitsteste durch mit Methoden aus den 60er Jahren des letzten Jahrtausends. Hier findet keine wesentliche Entwicklung statt. Dringendst notwendig wäre nebst der Förderung der Alternativmethoden insbesondere die internationale Anerkennung derselben und Anpassung der weltweiten Gesetze aus dem letzten Jahrtausend.

- 'nebenbei' sah man in dieser Dokumentation auch reihenweise mit dem Hals an der Wand festgemachte Affen mit ebenfalls auf Armlehnen fixierten Armen, wahrscheinlich für Blutuntersuchungen.

Uns wird immer weisgemacht, dass die Tiere bei den Versuchen weitgehend freiwillig mitmachen und sich Blut nehmen lassen. In einer kürzlichen Fernsehdokumentationen über Forschung an Affen sieht man wie man mit den Affen Hütchenspiele macht, diese fernsehen können und der Versuchsleiter findet seine Affen hätten ein paradiesisches Leben...

Bilder aus der Toxikologie werden aber nie gezeigt. Untenstehend sehen Sie Bilder die verdeckt aufgenommen wurden aus dem Jahr 2019, und nicht etwa von 1800. Wir zeigen sie mit Bewilligung des SoKo Tierschutz.

Es reicht ein Blick um zu sehen, dass sowas nicht sein darf.


Es wird immer betont, dass die Tiere lernen freiwillig bei Blutentnahmen u.a. mitzumachen. Wie es aussieht, wenn die Tiere nicht freiwillig mitmachen bei Blutentnahmen etc sieht man nie und ist schwer zu ertragen.




Wie will man solche Tierversuche rechtfertigen?

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