Fördergelder für Tierversuche im Vergleich mit Alternativmethoden (NAMs)
Exakte Zahlen gibt es keine, da viele Institute und Förderinstrumente existieren.
Sicher ist hingegen, dass Tierversuche mit einem Vielfachen der Summe gefördert werden, die man in neue versuchstierfreie Methoden investiert.
| 170 Mio SFr. | ist der Betrag, den der Schweizerische Nationalfonds SNF in etwa 2024 in Tierversuche investierte gemäss Webseite des SNF |
| 2 bis 4 Mio SFr. | gehen pro Jahr in die 3R-Forschung des Schweizerischen Kompetenzzentrums 3RCC, welches aber nebst neuen Alternativmethoden auch Tierversuche beinhaltet, mit denen die neuen Methoden verglichen werden. Es werden jedoch auch Projekte gefördert, die reine Tierversuche sind. In diesen wird versucht, das Leiden der Tiere oder die Anzahl benötigter Tiere zu reduzieren. |
| 2-3 Mio SFr. | erhält das 3RCC indirekt jährlich über ein Nationalfondsprojekt (NFP79) von 2022 bis 2028, total 20 Mio SFr. |
Zum Vergleich:
England investiert 75 Mio Pfund in die UK Roadmap zur Förderung von Alternativmethoden über 5 Jahre.
England investiert 15.9 Mio Pfund zur Förderung von 'human in vitro models'.
England investiert 30 Mio Pfund zur Schaffung eines 'Preclinical Translational Hubs' bis Ende 2026.
Der Marktwert dieses aufstrebenden Wirtschafts- und Forschungszweigs der Alternativmethoden wird für 2030 auf 29.4 Billionen Dollar geschätzt!